Wie Dein Kind Dir hilft, Dich selbst zu heilen

Wie beeinflusst Dein Glücklichsein und Dein Verhalten das Verhalten Deines Kindes? Wie hilft Dir Dein Kind bei Deiner Entwicklung? Was kannst Du von Deinem Kind lernen? Spiegelt Dich Dein Kind? Sei gespannt auf die Antworten …

Dein Kind als Vorbild! Lerne von Deinem Kind!

Fragst Du Dich manchmal, was Du Deinem Kind noch alles beibringen kannst? Wie Du es richtig fördern solltest? Nimm den Fokus weg vom Kind und richte ihn mehr auf Dich. Denn Kinder sind bereits vollkommen und entwickeln sind beinahe von alleine. Kleinkinder sind noch in der reinen, bedingungslosen Liebe und mit allem verbunden. Sie sind noch in der Einheit. Sie sind glücklich!

Zeige auch Du Deine Emotionen und Gefühle wie ein Kind. Ein Kind unterdrückt sie nicht. Es schreit lauthals, wenn es traurig ist und lacht herzhaft laut, wenn es fröhlich ist. Sei auch ganz im Moment wie ein Kind. Denke nicht darüber nach was noch alles zu erledigen ist, lasse Dich voll und ganz auf eine Sache oder ein Spiel ein, und sei vollkommen gegenwärtig und im Augenblick.

Kinder sind gute Lehrer! Sie sind einfach glücklich, offen und neugierig auf das Leben! Beobachte Dein Kind und mache es ihm nach. Übe Dich darin, die Sorgen einfach wegzulassen und in der unbeschwerten Freude und Leichtigkeit zu sein. Wenn Du mehr darüber lesen möchtest, klicke hier: Kinder als Vorbilder

Liebe Dein Kind bedingungslos!

Mache Deine Liebe zum Kind nicht von seinem Verhalten und seinem Fleiß abhängig! Liebe Dein Kind genau so, wie es ist, ohne Bedingungen. Jedes Kind braucht ehrliche und echte Liebe um sich am besten entwickeln und entfalten zu können. Liebe und Anerkennung soll nicht von der Leistung und vom positiven Verhalten des Kindes abhängig sein. Lobe und anerkenne Dein Kind nicht nur, wenn es etwas Gut macht, oder Dir Dein gewünschtes Verhalten zeigt. Lehne das Kind nicht ab und bestrafe es nicht mit Liebesentzug, wenn es unerwünschtes Verhalten zeigt. Beispielsweise etwas schmutzig macht, kaputt macht, oder streitet.

Deine Liebe zum Kind sollte immer konstant fließen, denn Du liebst ja dieses Wesen, also verweigere ihm nicht bewusst Deine Liebe. Sie ist essentiell für Dein Kind. Wenn Dir ein Verhalten nicht gefällt, kannst Du es ihm ja auf Augenhöhe kommunizieren, ihm zeigen und sagen was Du Dir wünscht, oder Dich selbst fragen, warum es Dir das Verhalten zeigt und was das mit Dir zu tun haben könnte.

Du kannst Deinem Kind ruhig kurzfristig Deine Emotionen zeigen. Schimpfe, werde laut oder maßregele es auf eine angemessene Art und Weise. Aber bestrafe Dein Kind niemals mit längerem Liebesentzug (z.B. noch am nächsten Tag spüren lassen, dass du sauer bist und es ablehnst).

Sei Dir über Ursache und Wirkung bewusst!

Du setzt mit Deinen Gedanken und mit Deinem Glauben eine Ursache, und erfährst dadurch die Auswirkung mit dem Verhalten und Handeln Deines Kindes. Wenn Du glaubst, das Kind ist immer so laut und wild, wird es auch so sein. Es hat keine andere Wahl. Wenn Du unbewusst immer schon glaubst, Kinder kosten eine Menge Geld und sind sehr anstrengend, wird es auch so sein. Öffnest Du Dich für neue Gedanken wie „ich liebe den Umgang mit Kindern; sie sind eine große Bereicherung für mich; ich kann von ihnen viel lernen; sie machen mich so glücklich“, dann wirst Du auch genau dies in Deiner Realität erfahren.

Deine Gedanken und tiefe Überzeugungen gestalten das, was Du in Deiner Welt erfährst. Was Du säst, wirst Du ernten! Wenn Du einen Sonnenblumenkern setzt, bekommst Du eine Sonnenblume und keine Tomate. Wenn Du Deinem Kind Hass und Ungerechtigkeit entgegenbringst, fällt das auf Dich wieder zurück. Wenn Du Liebe und Mitgefühl säst, wirst du auch mit Liebe und Freude belohnt werden.

Dein Kind spiegelt Dich!

Wenn Du im Außen etwas anders sehen und erfahren möchtest, ändere es in Deinem Inneren. Denn es gibt keine Probleme im Außen, die Probleme existieren immer nur im Inneren. Es existiert immer nur in Dir, und spiegelt sich im Außen. Wenn Du unterdrückte Gefühle in Dir hast, die Du nicht sehen willst, und gar nicht mehr weißt, dass sie existieren, kann es sein, dass Dein Kind diese Gefühle und diese Wut auslebt und zeigt. Es ist oft ohne Grund wütend und tobt herum. Dein Kind ist immer nur ein Spiegel von Dir, damit Du unerlöste Emotionen und Gefühle erkennen, annehmen und heilen kannst. Denn es geht immer um Heilung und Ganzwerdung. Die Seele will heil werden. Wir wollen wieder vollkommen in der Liebe und Freude ankommen.

 

Veränderung beginnt immer in Dir selbst und spiegelt sich dann in Deiner Realität und in Deiner Erfahrung. Was Du aussendest in Form von Gedanken, Gefühle und Überzeugungen fällt auf Dich wieder zurück: positiv wie negativ. Folge der Stimme Deines Herzens, bleibe in der Liebe und sorge gut für Dich selbst! Nimm Dir Dein Kind als Vorbild und lebe auch diese Verspieltheit, Freude und Unbeschwertheit. Das Leben darf einfach und leicht sein, mache es Dir einfach einfach!

 

Herzliche Grüße,

Manuela


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2 Kommentare

  1. Veröffentlich von Michelle am 22. August 2016 um 22:35

    Das kann ich so unterschreiben, das sind auch meine Erfahrungen die ich gemacht habe bzw immer wieder mache. Es kommt halt darauf an wie offen man für den Gedanken ist, dass das eigene Kind mich wiederspiegelt. Gerade viele Erwachsene wollen keinen Spiegel vorgehalten bekommen. Sie haben als Kinder oftmals viel negatives erlebt und wollen als Erwachsene die Art von Freiheit spüren die sagt: Jetzt bin ich groß, jetzt darfst du mir nichts mehr antun.
    Und von den eigenen Kindern mögen das viele vllt noch weniger annehmen, als etwas von einem anderen Erwachsenen gespiegelt zu bekommen.

    Zumindest denke ich das jetzt mal so 🙂



    • Veröffentlich von Manuela am 23. August 2016 um 0:25

      Vielen Dank liebe Michelle für dein wertvolles Feedback! Ja, da hast du recht, es erfordert Mut und die Bereitschaft sich weiterentwickeln zu wollen… Alles Liebe Dir! LG Manuela